Ihr habt geglaubt, ihr kennt mein Gesicht,
doch hinter meinen Augen erkennt ihr nichts.
Ich hab zu viel geschluckt, zu lang geschwiegen,
und zu oft gelernt, im Dreck zu liegen.
Ich bin nicht das, was ihr gedacht,
mein Herz ist im Feuer erwacht.
Ich bin ein Sturm, der leise Lieder schreit,
bin ein Schattenbild der Einsamkeit.
Ich trag meine Narben wie ein Kleid,
aus Wut gemacht bei Dunkelheit.
Hab gelernt, dass jedes Lächeln lügt
und jede Liebe irgendwann betrügt.
Darum geh ich meinen Weg allein,
lieber Hass als angepasst zu sein.
Eure Welt macht Menschen klein,
ich werd niemals einer von euch sein.
Ich bin nicht so, wie ihr mich wollt,
bin nicht sauber, süß, nicht rein, nicht Gold.
Ich bin der Sturm, der leise lacht,
aus Schmerz in dunkler Nacht gemacht.
Ich tanze nicht nach eurem Klang,
denn euer Beifall macht mich krank.
Ich brenn und falle stets allein,
ich will kein Teil der Herde sein.
Ich beiße zu, wenn man mich fängt,
bin das Gift, das tief in eure Herzen drängt.
Ich bin der Fleck auf eurem Hemd,
bin das Monster, das in euren Köpfen hängt.
Ihr malt euch Helden weiß und schön,
und wollt die Wahrheit gar nicht seh’n.
Denn alles, was ihr Monster nennt,
ist ein Mensch, der innerlich verbrennt.
Ja, ich bin der Fehler im System,
doch kann ich mich selbst noch sehen.
Ich bin das Echo, das keiner versteht,
weil es gegen eure Wahrheit steht.
Menschen wie mich, die wollt ihr hassen,
weil sie sich nicht brechen lassen.
Drum bleib ich - werd nicht gehen,
bin ein Mensch, den sie nie verstehen.
Ich bin nicht das, was ihr gern seht,
kein Mensch, der blind im Gleichschritt geht.
Ich bin das Echo im falschen Ton,
die Sünde, ganz ohne Religion.
Ich tanze nicht nach eurem Klang,
euer Beifall riecht nach Zwang.
Ich brenn und falle stets allein,
ich will kein Teil der Herde sein.
Auch wenn mein Name untergeht,
weil keiner meinen Weg versteht,
bleib ich lieber unbequem,
als still in eurer Welt zu stehen.